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Interview mit Herrn Hans-Peter Mayer

06.07.2017

Herr Mayer vielen Dank, dass Sie zu diesem Interview bereit sind. Sie hatten vom 09.-10.01.2017 die Pilotzertifizierung nach dem neuen Zertifizierungsverfahren Qualitätskatalog Katholische Einrichtungen der stationären Altenhilfe (QKA)

Warum haben Sie sich für das neue Verfahren entschieden?

Wir haben von Beginn an das QKA Verfahren unterstützt und sind seit 2008 danach zertifiziert.Wir fanden die Neuerungen des Verfahrens interessant und wollten die Innovationen unterstützen weil wir den bisherigen QKA Katalog als dringend überarbeitungsbedürftig halten.

Was hat sich an der Vorbereitung geändert?

Wir hatten ja schon den Selbstbewertungsbericht nach dem bisherigen QKA Verfahren geschrieben, da die Information über die Pilotphase uns sehr spät erreichte. Darum war der geforderte Maßnahmenplan für uns zusätzliche Arbeit. Wir werden diesen Plan jetzt kontinuierlich führen und auch zur Nachverfolgung unseres umgesetzten Verbesserungspotentials intern nutzen. Dann ist der Aufwand wesentlich geringer.

Die Bereitstellung der Dokumente ist entfallen. Wir haben den Visitoren einen IT Zugang zu den Dokumenten bereitgestellt. Die Visitoren haben sich die eine Vielzahl von Unterlagen in den Bereichen selbst zeigen lassen. Dies war zu sonst eine Erleichterung.

Welcher Unterschied fand vor Ort während der externen Begutachtung statt?

Zuerst einmal fiel der sehr wertschätzende Umgang mit uns auf. Dies kann aber auch an den Visitoren liegen. Wir haben dies auch schon im Krankenhaus bei anderen Verfahren anders erlebt.

Das neue Verfahren ließ sich gut in den laufenden Betrieb integrieren. Eine Art kollegialer Dialog fand nur mit der Leitung und dem Qualitätsmanagement statt. Sonst wurden die Themen in den jeweiligen Bereichen begutachtet. Für die Mitarbeitenden ist dies wesentlich zielführender, da sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Auch können Dokumente oder andere Unterlagen sofort gezeigt werden.

Die Visitoren haben sich einen guten Rundumblick verschafft. Die wesentlichen Themen wurde vertieft hinterfragt.

Fehlt Ihnen die Bepunktung?

Nein;

Denken Sie, dass die jährliche Visitation für Sie Vorteile bringt?

Auf jeden Fall, wir haben schon gute Erfahrung bei anderen Verfahren im Krankenhaus gemacht. Wir werden zusammen mit den Mitarbeitenden kontinuierlich an den Verbesserungspotentialen arbeiten. Jedem ist dabei klar, dass wir nichts

mehr auf die lange Bank schieben können, da in einem Jahr und nicht in drei Jahren die externe Begutachtung wieder ansteht.

Welche Änderungen würden Sie sich wünschen?

Zum einen hätten wir gerne ein Zertifikat mit einer Laufzeit von 3 Jahren mit jährlichen Fördervisitationen, wie bei anderen Verfahren. Zum anderen hätten wir uns eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit durch den Caritasverband Trier und der proCum Cert GmbH gewünscht.

Frankfurt, den 13.06.2017  

Hedwig Semmusch                             
Geschäftsführung proCum Cert GmbH