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ONR 49001:2014

„Risikomanagement für Organisationen und Systeme“ - Risikomanagement - Umsetzung von ISO 31000 in die Praxis

Die proCum Cert bietet das Verfahren im Konformitätsverfahren an.

Charakterisierung

Die vom Österreichischen Normungsinstitut herausgegebene Norm ONR 49001 beschreibt allgemein gültige Elemente, die ein leistungsfähiges Risikomanagement-System kennzeichnen. In der Neurevision 2014 wurde der international prägende Managementsystem-Standard (Annex SL) umgesetzt, wodurch die Integration des Risikomanagements in vorhandene Managementstrukturen gefördert wird. Gegenüber der DIN EN ISO 9001:2015, die das „risikobasierte Denken“ im Sinne der Vorbeugung eingeführt hat, fordert die ONR 49001 ein vollständiges Risikomanagementsystem.

Zielsetzung

Gegenstand der ONR-Serie „Risikomanagement für Organisationen und Systeme“ ist die systematische Vermeidung von negativen Auswirkungen auf Ziele, Tätigkeiten und Anforderungen von Unternehmen und Einrichtungen, die sich aufgrund von unsicheren Einflussfaktoren ergeben können. 

Die ONR-Serie „Risikomanagement für Organisationen und Systeme“ umfasst folgende Normen:

  • ONR 49000 – Begriffe und Grundlagen
  • ONR 49000 – Risikomanagement
  • ONR 49002 – 1 Leitfaden – Einbettung ins Managementsystem
  • ONR 49002 – 2 Leitfaden – Methoden der Risikobeurteilung
  • ONR 49002 – 3 Leitfaden – Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement
  • ONR 49003 – Anforderungen an die Qualifikation des Risikomanagers

Grundlage des Risikomanagements ist der Risikomanagement-Prozess, der sich mit der Risikobeurteilung, mit der Risikobewältigung, mit der Kommunikation und dem Informationsaustausch sowie mit der Überwachung und Überprüfung der Risiken befasst. 

Die Ausprägung der einzelnen Elemente des Risikomanagement-Systems und des Risikomanagement-Prozesses hängt von der Größe der Organisation, von der Risiko-Exposition, von der Komplexität der Prozesse und von den Vorgängen in ihrem Umfeld ab. 

Besondere Verfahrensaspekte

Das Konformitätsverfahren umfasst die Feststellung der Konformitätsvoraussetzungen durch Prüfung der Dokumentation des Managementsystems (Systemanalyse) und die Begutachtung der Prozesse und Abläufe in der Arbeitspraxis (Systembegutachtung).

Die Konformitätsbescheinigung ist drei Jahre gültig und wird jährlich in Rahmen einer Begutachtung zur Systemförderung überprüft

Das Stichprobenverfahren ist nicht anwendbar.

Angebotserstellung

Maßgeblich für den Zertifizierungsaufwand ist die Anzahl der Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitkräfte). Die Kombination mit weiteren Regelwerken ist möglich. 

Zur Erstellung eines individuellen Angebotes nutzen Sie bitte den Basisdatenbogen und senden Sie diesen ausgefüllt an unsere Geschäftsstelle.

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